Ausgangslage
fedjamusic.com steht für einen etablierten DJ in Zürich — Corporate-Events, Hochzeiten, Clubs, Markenauftritte. Die alte Website erzählte das nicht. Sie wirkte wie eine austauschbare Template-Seite: lauter Hintergrund, Stockfotos mit Kopfhörern, dieselben Superlative wie überall.
Konkretes Problem: Buchungsanfragen mit Budget und Anspruch gingen oft an DJs, die online professioneller wirkten — nicht weil sie besser auflegten, sondern weil ihre Präsenz Vertrauen schaffte. Für „DJ Zürich“ lag fedjamusic.com weit hinten — bei klar höherem Anspruch an Musikauswahl und Abendgestaltung.
Vorgehen
Ich habe die Marke wie einen guten Opener behandelt: präzise Typografie, dunkler Cream-Ton mit klaren Akzenten, viel Luft — Club-Feeling ohne billige Effekte. Keine Slider-Show, kein generisches Party-Stock. Dafür echte Event-Fotografie, ausgewählte Mix-Snippets, ein klarer Werdegang.
Die Anfragen-Strecke habe ich auf Event-Typen ausgerichtet: Corporate, Hochzeit, Club — jeweils mit dem, was Bucherinnen wirklich wissen wollen: Stilrichtung, Ablauf, technische Basics, ungefähre Rahmen. Kein Ratespiel, kein «Preis auf Anfrage» ohne Orientierung.
Technisch ein eigener Player für kurze Mix-Previews (lazy geladen, keine Auto-Plays), scharfe Bildoptimierung für Nacht- und Event-Motive, dezente Bewegung nur bei Interaktion — nie als Scroll-Feuerwerk.
SEO auf den Zürcher und schweizerischen Markt zugeschnitten: „DJ Zürich“, „Corporate Event DJ“, „Hochzeit DJ Zürich“. Strukturierte Daten für Person/MusicArtist und LocalBusiness, saubere Sitemap, Snippets mit klarer Einordnung.
Was konkret entstanden ist
- Eigener Player für Mix-Previews, kein Drittanbieter-Embed
- Klare Event-Pfade statt einer generischen Kontaktseite
- Top-3-Sichtbarkeit für „DJ Zürich“ innert sechs Monaten
- Animationen nur bei Hover, keine Scroll-Show
- Echte Event-Fotografie, kein DJ-Stock
Resultat
Direkte Anfragen sind in den ersten drei Monaten nach Launch um 74 % gestiegen. Der Anteil „richtiger“ Anfragen — Budget, Datum, Format passen — ist deutlich höher. Die Site sortiert vor, was vorher im ersten Telefonat geklärt werden musste.
Typische erste Frage heute: nicht mehr „Wie viel kostet eine Stunde?“, sondern öfter „Sind Sie an unserem Datum noch frei — und passt der Stil zu unserem Event?“.
“Die Anfragen sind nicht nur mehr geworden — sie sind besser. Wer uns schreibt, weiss schon, dass er bei uns richtig ist.”
